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Patriarchale Waffen

© Isarperle


Welche Waffen verwenden Männer gegen Frauen mit missliebiger Meinung?


Waffe 1
Die flappige Redensarten der Typen dient dazu Frauen runter zu reden -
mit dem Wissen, daß Frauen in Ihrer Wortwahl normalerweise sanfter
sind. Männer festigen damit ihre Dominanz.


Waffe 2
Frauen werden bei jeder Gelegenheit gemaßregelt.  Jede winzige
Kleinigkeit wird hoch gespielt  und die Meinung der Frau wird als
»falsch« deklariert bis Frau anfängt sich zu entschuldigen.
Eine klare Form von Einschüchterung.


Waffe 3
Frauen die nicht dem männlichen Bild (Objekt der Begierde) entsprechen,
werden oft einfach ausgeblendet bzw. nicht wahrgenommen.
Vom teilweise abwertenden, rüpelhaftem Benehmen ganz zu schweigen.



Waffe 4

ist die für mich die derzeit gefährlichste Waffe:
Die Disziplinierung.
Die Disziplinierung der Frau über den Umgang mit Kindern (nicht nur die eigenen).
Wir Frauen werden gezwungen die Söhne der Väter liebevoll und gut zu behandeln.
Ganz egal was die lieben kleinen anstellen. Es sind ja Kinder.
Wenn Frau von kleinen Buben auf offener Straße beleidigt wird, stehen die
Väter mit liebevollem Lächeln daneben und tun einfach nichts.
So werden wieder neue Machos heran-erzogen.
Und wehe du sagst etwas. Dann wird er sich mit Geschrei in Szene setzen.
Noch schlimmer sind die Frauen die sich nur über ihr Kind und dem Mann definieren.
Wenn  Männer von Kinder sprechen meinen sie Buben, wenn sie von
Menschen sprechen meinen sie Männer. Die Frauen merken das meistens nicht einmal!!!



Heute herrschen feinere Energien der Machtausübung. Solange Frauen
beleidigt, subtil entwertet und in Streß gebracht werden stumpfen sie ab, um
diese Vorgangsweise der Männer überhaupt erst zu erkennen.
Diese Frauen sind dankbar für die paar Brösel der Anerkennung und werden
jede feministische Frau nieder machen damit sie ihr Weltbild nicht ändern braucht
und offiziell die »gute, bessere Frau« sein kann.

Die Feministin ist der Feind für diese Frauen. Würden diese Frauen nämlich die Tatsachen
akzeptieren, selbst zur Feministin werden, dann müssten sie eingestehen, daß
ihr bisheriges Leben (incl. aller Regeln, Vorschriften und Dogmas der Gesellschaft)
eine Lüge war. Das bisherige Leben wurde von Männern geprägt. Das
Patriarchat ist nicht »eine Gesellschaftsform, die nur ein bisschen lebenswerter
gestaltet werden muss«. Nein. Das Patriarchat ist eine frauenverachtende Form
und muss komplett eliminiert werden. Und das können sich diese Frauen
nicht eingestehen. Sie sehen gar keine Perspektiven.



Leider sind in dieser Richtung Berufsgruppen wie Sozialpädagoginnen,
Psychologinnen und dergleichen die grössten MultiplikatorInnen.
Sie verbreiten die »Glaubenslehre«. 
Es ist egal ob Mann oder Frau. Wir sind alles Menschen und es
spielt angeblich auch keine Rolle ob wir Mann oder Frau lieben.
Auf den Menschen kommt es an!
Nur sind eben männliche Menschen in einer anderen Lebensituation
als weibliche.






Über Maskulisten

© Etrangere


Etrangere, eine intelligente Frau hat die Maskulisten kennengelernt und schreibt nun ...



So, jetzt hab ich echt genug, jetzt wird getrollt!
 
Da hab ich mich doch ein wenig in diesen Maskulisten-Foren rumgetrieben, und mir sind da echt einige Dinge klar geworden:
 
Maskulistische Männer wollen offenbar, dass Frauen ohne alle Unterstützung ihrerseits die Sache mit der Kindererziehung und der Vereinbarkeit mit dem Job regeln.
 
Maskulistische Männer interessieren sich nur für ihre Kinder, um jammern zu können. Ich bin sicher, dass maskulistische Männer sich während einer Beziehung einen Teufel um ihre Kinder scheren. Und hinterher sind sie auch nicht viel besser.
 
Maskulistische Männer hätten es am Liebsten, ihre Kinder frisch geschrubbt, schick gemacht, gut erzogen ohne Mühen von ihrer Seite pünktlich zu den Terminen, die ihnen in den Kram passen, frei Haus geliefert zu bekommen, aber bitte nur dann, wann es ihnen passt - keine Belästigung, wenn es nicht zur Neuen Freundin oder zum Arbeitsplatz passt.
 
Maskulistische Männer möchten am liebsten nach einer Scheidung keinen Pfennig Geld für die Kinder mehr aufwenden müssen, und wenn sie sie betreuen,dann bitte nur unter den eben genannten Voraussetzungen. Denn Mütter sollten die Kinder von Luft und Liebe ernähren können, egal, wie schwierig es ist, einen mit der Kinderreziehung vereinbaren Job zu finden. Und Probleme, die es mit dem Kind gibt, sollen die Mütter bitteschön ohne die Väter lösen.
 
Wenn man ihnen ein wenig aufzeigt, dass dies eine extreme Anspruchshaltung ist, wird man als Kind beschimpft.
 
Summa summarum: Liebe Frauen, haltet Euch bloss fern von maskulistischen Männern! Gottseidank gibt es ja noch genug andere auf dieser Welt!
 
Etrangere, 28. 01. 2004







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